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Das südkoreanische Gericht entschied zugunsten des Ungarn

2014.05.28
Nach Deutschland und Spanien hat nun auch ein südkoreanisches Gericht dem ungarischen Geschäftsmann József Felföldi in einem Milliardenprozess Recht gegeben. Zu Hause muss er jedoch weiter um sein Geld kämpfen. 20171006142146_interju-felfoldi-jozseffel.jpeg

1997 entwickelte der Debrecer Geschäftsmann József Felföldi einen Strohhalm, der Milch aromatisieren konnte. Ein australisches Unternehmen namens Unistraw brachte jedoch ein ähnliches Produkt auf den Markt. Felföldis Unternehmen wurde in mehreren Ländern verklagt, da es die Erfindung angeblich kopiert habe. Die Angelegenheit führte zu zahlreichen Gerichtsverfahren weltweit. Interessanterweise entschieden die spanischen und deutschen Gerichte zugunsten Felföldis, während das ungarische Stadtgericht zugunsten der Australier entschied. Von seinen millionenschweren Prozesskosten hat er jedoch nichts in seiner Heimat zurückbekommen.


„Ich habe neulich ein Fax aus Seoul erhalten“, sagte der Geschäftsmann, der auch in Südkorea von Unistraw verklagt wurde. „Es war voller Kauderwelsch, ich habe nichts davon verstanden. Einen Tag später erhielt ich die beglaubigte Übersetzung, aus der hervorging, dass das Gericht zu meinen Gunsten entschieden hatte. Mein Gegner hätte selbst in Nordkorea keine Chance gehabt, obwohl dort alles für Geld zu haben ist“, erklärte der Mann.

Quelle: Blikk

 

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